Interdisziplinäre Forschungsprojekte instituts- und departementsübergreifend nutzbar machen – Die Entwicklung eines «Marktplatzes»

Es steht die Vermutung im Raum, dass Ergebnisse aus Forschungsprojekten der Hochschule Luzern instituts- und departementsübergreifend zur Stärkung der Wissenschaftsorientierung nutzenstiftend in der Aus- und Weiterbildung eingesetzt werden können. Am Beispiel des abgeschlossenen Innosuisse-Projektes «Lifestyle Change durch nachhaltige und personalisierte Interventionen» soll ermittelt werden, wie Personen, die potenziell an den Ergebnissen interessiert sein könnten, identifiziert werden können und welche zusätzliche Befähigung zur Nutzung der Erkenntnisse nötig ist. Hierzu soll eine «Toolbox» entwickelt werden, durch die interdisziplinäre Forschung departementsübergreifend in Aus- und Weiterbildungsangeboten stärker einsetzen kann und die zudem Hinweise auf Anforderungen für die Personalentwicklung gibt.

Fragestellungen

  • Wie lassen sich Module in der Ausbildung auf Bachelor- und Masterstufe und in der Weiterbildung im «eigenen» Departement institutsübergreifend identifizieren, in denen die Forschungsergebnisse sinnvoll eingebracht und genutzt werden können?
  • Wie lassen sich Module in der Ausbildung auf Bachelor- und Masterstufe und in der Weiterbildung in anderen Departementen identifizieren, in denen die Forschungsergebnisse sinnvoll eingebracht und genutzt werden können?
  • In welcher Form müssen die Forschungsergebnisse vorliegen, damit sie als «attraktive Unterrichtsthemen» von potenziellen Lehrpersonen identifiziert werden?
  • Wie müssen die Forschungsergebnisse von wem aufbereitet werden, damit sie als Unterrichtsmaterial nutzbar gemacht werden können (z.B. in Form von Case Studies, Foliensätze und begleitender Literatur)
  • Welche Befähigungen brauchen Lehrpersonen, um die Forschungsergebnisse sinnstiftend in den Unterricht einzubringen und in welcher Form kann dieser Knowhowtransfer von den Forschenden zu den Lehrenden stattfinden?
  • Wie können die Forschungsergebnisse für die interne Personalentwicklung sinnvoll eingesetzt werden im Sinne einer präventiven Gesundheitsförderung von Mitarbeitenden der HSLU?

Methoden

Literatur- und Online-Recherche, qualitative Interviews

Output

  • Als Resultat soll eine Toolbox entstehen, die folgende Inhalte bietet:
    • Prozessbeschreibung für Forschungsanbieter
    • Prozessbeschreibung für Forschungsnachfrager
    • Beschreibung eines «Marktplatzes», in dem sich Anbieter und Nachfrager treffen und seiner Funktionsweise
    • Beschreibung der Form und Aufbereitung von Forschungsergebnissen
    • Beschreibung der notwendigen Befähigungsleistungen, die Forschungsergebnisse begleiten sollen und Ableitung von Massnahmenvorschlägen für die interne Personalentwicklung

Allgemeine Informationen

ZielgruppeVerschiedene Institute der Teilschulen sowie verschiedene Departemente der HSLU, Studierende/Teilnehmende von Aus- und Weiterbildung der HSLU – Wirtschaft und anderer Teilschulen
StartApril 2022
Adrienne Schäfer